Willkommen am FORUM

Ein sachorientierter Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist notwendig, um Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung für die Bewältigung gesellschaftlicher und globaler Herausforderungen nutzbar zu machen. Hierzu wollen wir mit unseren Aktivitäten beitragen.
Das Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM) ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung am KIT, die

  • in fachübergreifender Lehre kompetentes und reflektiertes Handeln an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft fördert,
  • sozialwissenschaftliche Forschung zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft durchführt,
  • öffentliche Veranstaltungen anbietet, die dem Austausch zwischen Studierenden, Forschenden, gesellschaftlichen Akteuren und der Öffentlichkeit dienen.

Wir wollen am FORUM Studierende, Forschende sowie die interessierte Öffentlichkeit in den Diskurs bringen und das Verständnis über Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft erweitern. Dies ist unser Beitrag zur Forschung, Lehre und zum Transfer des KIT.

Aktuelles
Viele Hände zeigen auf einen orangefarbenen Kreis mit dem Text „Colloquium Fundamentale SS 2026“.FORUM
Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?

Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach von 2021 löste eine Debatte über die Redefreiheit in Deutschland aus. Dr. Thomas Petersen beleuchtet am Donnerstag, 25. Juni um 18 Uhr den Zusammenhang zwischen wahrgenommener Einschränkung der Meinungsfreiheit und moralisierender Debattenkultur.

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Roter Hintergrund mit dem schräg stehenden, weißen Schriftzug „Entfällt“.
Wer macht welchen Job? Wissenschaftliche Genderperspektive auf Gesellschaft

Der Vortrag am Montag, 29. Juni 2026 um 14 Uhr von Dr. Maren Kastein im Rahmen der Ringvorlesung "Wissenschaft in der Gesellschaft" muss leider entfallen.

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Text „Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft“ neben einer Hand, die eine Zwiebelscheibe hält.jbuinac / stock.adobe.com
Wissenschaft und Politik

In ihrem Vortrag am 22. Juni 2026 setzte sich Prof. Dr. Senja Post aus erkenntnistheoretischer und demokratietheoretischer Perspektive mit der Frage auseinander, wie Wissenschaft in politisches Handeln einfließen kann und soll.

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Lisa Gaffney referiert vor einer Leinwand auf einer Bühne.FORUM
FORUM-Forschung auf der ICA 2026

Mit Lisa Gaffney und Prof. Dr. Senja Post war bei der 76. International Communication Association (ICA) Jahrestagung im Juni 2026 in Kapstadt auch die Forschung des FORUM vertreten. Lisa Gaffney präsentierte dort Forschungsergebnisse aus einer Befragung, die im Rahmen des Projektes MoWiKo durchgeführt wurde.

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Bild eines Plakats: KIT-Logo, Text "Studium Generale, ... Forum Wissenschaft und Gesellschaft" in buntem Balken.
Sommersemester am FORUM

Das neue Semesterprogramm des FORUM bietet wieder vielfältige Angebote für Studierende, Promovierende, KIT-Angehörige und Gasthörende. Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen des FORUM ist seit 9. April 2026 möglich.

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Prof. Dr. Christian Seidel hält vor einem Publikum einen Vortrag mit einer Präsentation im Hintergrund.FORUM
Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten: ein moralphilosophischer Blick

Was genau ist Moralismus überhaupt, und was ist eigentlich falsch (und richtig) daran? Anhand dieser Fragen beleuchtete Prof. Dr. Christian Seidel in seinem Vortrag am 18. Juni 2026 die Rolle der Moral und das Phänomen des Moralismus in öffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der Moralphilosophie.

Bilder der Veranstaltung

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Grüne Mülltonne mit aufgerissenem Deckel; farbige Werbetafel „Früh­lings­a­ka­de­mie Nachhaltigkeit, 23.–26. März 2026“ darüber.starush/stock.adobe.com (Generiert mit KI)
Frühlingsakademie Nachhaltigkeit

Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit am KIT widmete sich vom 23. bis 26. März 2026 dem Thema Kreislaufwirtschaft. Studierende aller Fachrichtungen konnten sich bei einer öffentlichen Keynote, dem Forum Nachhaltigkeit, Workshops, Exkursionen und einer Podiumsdiskussion aktiv mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen.

Bilder der Projektwoche

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Prof. Matthiesen hält Mikrofon und präsentiert vor großem BildschirmFORUM / Theis
Keynote „Das ewig innovative Produkt in der Kreislaufwirtschaft“

Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit startete am 23. März 2026 mit der öffentlichen Keynote Speech „Gebraucht und doch wie neu – das ewig innovative Produkt in der Kreislaufwirtschaft“ von Prof. Dr. Sven Matthiesen.

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Veranstaltungen

Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?

Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?

25. Juni 2026 18:00 - 19:30Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Seit einigen Jahren wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit die Redefreiheit in Deutschland noch gesichert ist. Einer der Auslöser hierfür war ein Umfrageergebnis des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2021, wonach nur noch rund die Hälfte der Bevölkerung den Eindruck hat, man könne seine politische Meinung frei äußern. Gleichzeitig kann man immer wieder die Klage hören, es gebe eine zu starke Moralisierung in der öffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erläutern, warum beides miteinander verknüpft ist. Er beschreibt auf der Grundlage der Repräsentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von vielen Bürgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die Massenmedien spielen und warum ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle der Preis ist, den man für eine freie Gesellschaft zahlen muss.
 
Foto: © FORUM
Dr. Thomas Petersen

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Seit dem 1. Oktober 2024 trägt das ZAK den Namen Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM). Mit der Namensänderung verdeutlicht das FORUM die programmatische Weiterentwicklung seiner Vorgängerinstitution und spiegelt seine breite und heterogene Struktur wider.

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Eine Übersicht vergangener Aktivitäten finden Sie in unserer Timeline.

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