Willkommen am FORUM

Ein sachorientierter Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist notwendig, um Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung für die Bewältigung gesellschaftlicher und globaler Herausforderungen nutzbar zu machen. Hierzu wollen wir mit unseren Aktivitäten beitragen.
Das Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM) ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung am KIT, die

  • in fachübergreifender Lehre kompetentes und reflektiertes Handeln an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft fördert,
  • sozialwissenschaftliche Forschung zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft durchführt,
  • öffentliche Veranstaltungen anbietet, die dem Austausch zwischen Studierenden, Forschenden, gesellschaftlichen Akteuren und der Öffentlichkeit dienen.

Wir wollen am FORUM Studierende, Forschende sowie die interessierte Öffentlichkeit in den Diskurs bringen und das Verständnis über Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft erweitern. Dies ist unser Beitrag zur Forschung, Lehre und zum Transfer des KIT.

Aktuelles
Bild eines Plakats: KIT-Logo, Text "Studium Generale, ... Forum Wissenschaft und Gesellschaft" in buntem Balken.
Sommersemester am FORUM

Das neue Semesterprogramm des FORUM bietet wieder vielfältige Angebote für Studierende, Promovierende, KIT-Angehörige und Gasthörende. Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen des FORUM ist seit 9. April 2026 Uhr möglich.

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Viele Hände bilden einen Kreis um einen orangen Kreis mit Text: Colloquium Fundamental Sommersmester 2026.FORUM
Mit erhobenem Zeigefinger? Wenn Moral den Diskurs bestimmt

Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 dem Thema "Mit erhobenem Zeigefinger? Wenn Moral den Diskurs bestimmt". Den Auftakt der Reihe macht Dr. Maria Becker am Donnerstag, den 23. April 2026 um 18 Uhr mit einem Vortrag zur Frage, ob man Moralisierung in öffentlichen Debatten messen kann.

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Ringvorlesung: Wissenschaft in der Gesellschaft; Hand hält rosa Lutschoppy-Standard am rechten Bildrand.jbuinac / stock.adobe.com
Forschungsethik der Künstlichen Intelligenz: Zwischen Objekt und Werkzeug

In seinem Vortrag am Montag, 27. April 2026 um 14 Uhr diskutiert PD Dr. Alexander Bagattini die Doppelfunktion von Künstlicher Intelligenz als Forschungsgegenstand und -instrument kritisch vor dem Hintergrund ethischer Fragen und verdeutlicht sie anhand einschlägiger Fallbeispiele.

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Caronline Y. Robertson-von Trotha, Jan S. HesthavenAmadeus Bramsiepe, KIT
Verdienstmedaille des KIT für Caroline Y. Robertson-von Trotha

Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für das KIT wurde Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Gründungsdirektorin des ZAK, am 17.03.2026 bei der "Night of Excellence" vom KIT-Präsidenten Jan S. Hesthaven mit der Verdienstmedaille des KIT geehrt.

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Grüne Mülltonne mit aufgerissenem Deckel; farbige Werbetafel „Früh­lings­a­ka­de­mie Nachhaltigkeit, 23.–26. März 2026“ darüber.starush/stock.adobe.com (Generiert mit KI)
Frühlingsakademie Nachhaltigkeit

Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit am KIT widmete sich vom 23. bis 26. März 2026 dem Thema Kreislaufwirtschaft. Studierende aller Fachrichtungen konnten sich bei einer öffentlichen Keynote, dem Forum Nachhaltigkeit, Workshops, Exkursionen und einer Podiumsdiskussion aktiv mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Prof. Matthiesen hält Mikrofon und präsentiert vor großem BildschirmFORUM / Theis
Keynote „Das ewig innovative Produkt in der Kreislaufwirtschaft“

Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit startete am 23. März 2026 mit der öffentlichen Keynote Speech „Gebraucht und doch wie neu – das ewig innovative Produkt in der Kreislaufwirtschaft“ von Prof. Dr. Sven Matthiesen.

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Fünf Panel-Teilnehmer sitzen auf der Bühne in einem Diskussionssaal, Publikumsbereich im Vordergrund.FORUM / Theis
Podium „Kreislaufwirtschaft: Wunschdenken oder Zukunft der Wertschöpfung?“

Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit endete am 26. März 2026 mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion. Unter Moderation von Martin Besinger (SWR) diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Initiativen und des Journalismus wie Kreislaufwirtschaft zu echter Wertschöpfung führen kann.

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Foto von Prof. Maximilian FichtnerFORUM
Vortrag von Prof. Dr. Maximilian Fichtner auf YouTube

In seinem Vortrag im Rahmen des Colloquium Fundamentale beleuchtete Prof. Dr. Maximilian Fichtner Vor- und Nachteile verschiedener Antriebstechniken wie Verbrenner mit eFuels, Wasserstoffantriebe und batterieelektrische Antriebe. Das Video zum Vortrag ist jetzt auf YouTube abrufbar.

 

Vortrag auf YouTube

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Veranstaltungen

Colloquium Fundamentale: Kann man Moralisierung messen? KI-gestützte Analysen öffentlicher Debatten

Colloquium Fundamentale: Kann man Moralisierung messen? KI-gestützte Analysen öffentlicher Debatten

23. April 2026 18:00 - 19:30Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Moralisierungen prägen öffentliche Debatten zunehmend, von Klimaschutz über Migration bis hin zu Gesundheitspolitik. Doch lässt sich dieses Phänomen überhaupt messen – und wenn ja, wie? Der Vortrag zeigt, wie Methoden der Künstlichen Intelligenz und der automatischen Sprachverarbeitung dabei helfen können, moralisch aufgeladene Sprache in großen Textmengen sichtbar zu machen. Anhand von Beispielen aus sozialen Medien und politischen Diskursen wird erläutert, wie sprachliche Muster, Werturteile und emotionale Zuspitzungen automatisch erkannt und analysiert werden können. Dabei wird auch diskutiert, welche Grenzen solche Verfahren haben und wie sie verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, wie sich gesellschaftliche Debatten verändern – und wie wir diese Veränderungen wissenschaftlich erfassen können.
 
Foto: © FORUM
Dr. Maria Becker, Germanistisches Seminar

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Seit dem 1. Oktober 2024 trägt das ZAK den Namen Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM). Mit der Namensänderung verdeutlicht das FORUM die programmatische Weiterentwicklung seiner Vorgängerinstitution und spiegelt seine breite und heterogene Struktur wider.

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Eine Übersicht vergangener Aktivitäten finden Sie in unserer Timeline.

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