Was und wo ist Landschaft? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf einen vieldeutigen Begriff (mit Exkursionsanteilen)

  • Typ: Seminar (S)
  • Lehrstuhl: Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM)
  • Semester: SS 2025
  • Zeit: Mo. 28.04.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)


    Mo. 05.05.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 12.05.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 19.05.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 26.05.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 02.06.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 16.06.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 23.06.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 30.06.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 07.07.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 14.07.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 21.07.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)

    Mo. 28.07.2025
    17:30 - 19:00, wöchentlich
    50.19 Seminarraum 4
    50.19 InformatiKOM 1 (1)


  • Dozent: Dr. Harald Stahl
  • SWS: 2
  • LVNr.: 1130475
  • Hinweis: Präsenz
Inhalt

Was und wo ist Landschaft?

Die klassische Antwort lautet, dass Landschaft eine Sehfigur sei, ein bestimmter Modus, geeignete Gegenden – die „freie Natur“ außerhalb der Siedlungen – ästhetisch zu erfassen. Konnotationen wie „Natur“, „Schönheit“, „Harmonie“, „Weite“, „Einsamkeit“ spielen dabei eine wichtige Rolle.

Landschaften stehen in einem Kanon des Sehens- und Schützenswerten, sind von Bildstörungen wie etwa Windrädern bedroht, werden gestaltet nach dem Vorbild von Idealnaturen. Sie sind Orte des kollektiven Gedächtnisses, sind kulturell aufgeladen – so z. B. der „deutsche Wald“ oder das „romantische Mittelrheintal“.

Demgegenüber spricht man schon lange auch von Stadt- und Industrielandschaft und „offenen“ oder „erweiterten“ Landschaftsbegriffen jenseits von Ländlichkeit, Idylle und Natursehnsucht. Die Materialität von Landschaft versucht man anhand von Natur- und Kulturlandschaftsbegriffen, Konzepten, die mit „Natürlichkeitsgraden“ hantierenden Konzepten, und der – auch außerwissenschaftlich –  nach wie vor populären Rede vom „Anthropozän“ zu erfassen.

Im Seminar, das teilweise auch in der Landschaft draußen stattfinden wird, versuchen wir angesichts dieser Bedeutungsvielfalt, Orientierung zu finden.

2-6 LP

VortragsspracheDeutsch
Literaturhinweise

Bereitschaft zur Lektüre, Scheinbedingung: Übernahme eines Referates

Organisatorisches

Anmeldung erforderlich über: https://plus.campus.kit.edu/signmeup/procedures/3978