Die deutsch-deutschen Beziehungen im europäischen Kontext, 1949-1990

Inhalt

Die Vorlesung zur politischen Geschichte führt kritisch in die Besonderheiten der Beziehungen der beiden deutschen Nachkriegsstaaten bis 1990 ein. Die erkenntnisleitende These ist, dass die Erfindung des zweiten deutschen Nationalstaats von 1990 keineswegs in der Geschichte der deutsch-deutschen Beziehungen seit 1949 angelegt war. In einer politikgeschichtlichen und politikwissenschaftlichen Perspektive werden die Betrachtungsebenen der Akteure, der Ideen und der Strukturen. Es geht u. a. um die Interdependenzen mit den internationalen Beziehungen und den großen Fragen der Zeit wie dem Kalten Krieg und der supernationalen Entwicklung in Westeuropa.

 

Lit.: Frank Bösch (Hg.), Geteilte Geschichte. Ost- und Westdeutschland 1970–2000, Göttingen 2015; Mary Fulbrook, Anatomy of a Dictatorship: Inside the GDR, 1949–1989, Oxford/UK 1998; Alfred Grosser, Geschichte Deutschlands seit 1945, München 1970; Ulrich Herbert, Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, München 2014; Konrad H. Jarausch, After Hitler: Recivilizing Germans, 1945–1995, Oxford/UK 2008; Rolf-Ulrich Kunze, Nationalismus. Illusionen und Realitäten. Eine kritische Bestandsaufnahme, Stuttgart 2019; Edgar Wolfrum, Die Bundesrepublik Deutschland 1949–1990, Stuttgart 2005 (Gebhardt Hb. d. dt. Gesch., Bd. 23)

 

Beachten Sie bitte das Informationsangebot auf www.bpb.de.

 

Studienleistung: EUKLID 2 Essays zur historischen Relevanz jeweils eines Sitzungsthemas von jeweils 1 ½ S. Umfang als Datei bis 31.08.2024. Ing.-Päd. und Nebenfach: Ein Essay zur historischen Relevanz jeweils eines Sitzungsthemas von jeweils 1 ½ S. Umfang als Datei bis 28.02.2025

 

VortragsspracheDeutsch